zum Hauptinhalt

Additive Fertigung

Additive Fertigung: Oerlikon, Linde und TU München forschen gemeinsam an hochfesten Leichtmetall-Legierungen auf Aluminiumbasis
Der Technologie-Konzern Oerlikon ist mit Industriegasehersteller Linde und der Technischen Universität München (TUM) eine Forschungsallianz für additive Fertigung (AM) eingegangen. Die Partner wollen neue hochfeste Leichtmetall-Legierungen auf Aluminiumbasis entwickeln, um die hohe Nachfrage der Luft- und Raumfahrt- sowie Automobilindustrie nach Sicherheit und Gewichtsreduzierung zu erfüllen. Das Forschungsprojekt mit einem Volumen von 1,7 Millionen Euro wird zu 50 Prozent vom bayerischen Wirtschaftsministerium finanziert.
3-D-Druckverfahren durchdringen verstärkt die deutsche Industrie
Die Additive Fertigung (AM) wird erwachsen und hält in Unternehmen Einzug. "Die deutsche Industrie hat die riesigen Potenziale der 3-D-Druckverfahren erkannt", meint Prof. Dr.-Ing. Gerd Witt, Vorsitzender des VDI-Fachausschusses "Additive Manufacturing". "Unternehmen sind dadurch nicht nur flexibler in ihrer Produktion, sie können auch Kosten sparen, den Materialeinsatz reduzieren und Ressourcen schonen." Die Industrie nutzt immer mehr die Möglichkeit, AM für Prototypen, Fertigungsmittel und Endprodukte einzusetzen. In den letzten drei Jahren hat es laut dem neuen VDI-Statusreport "Additive Fertigung" viele Fortschritte gegeben, die für eine intensivere industrielle Nutzung wichtig sind.
Spatenstich in Bremen: Materialise investiert rund 25 Millionen Euro in neues Metall-Kompetenzzentrum für 3D-Druck
Materialise investiert in den nächsten Jahren voraussichtlich rund 25 Millionen Euro in ein neues Metall-Kompetenzzentrum für 3D-Druck. Das Unternehmen ist einer der weltweit führenden Anbieter von 3D-Druck-Software und Dienstleistungen. Grund ist die wachsende Nachfrage im Bereich additiver Metallfertigung. In einem ersten Schritt erfolgte am 9. Oktober 2019 der Spatenstich für einen rund 7,5 Millionen Euro teuren Neubau. Das Gebäude soll in eineinhalb Jahren bis Anfang 2021 fertiggestellt sein.
Turbine aus dem 3D-Drucker
Gemeinsam mit der H+E-Produktentwicklung GmbH im sächsischen Moritzburg hat das Fraunhofer Ifam in Dresden eine maßstabstreue Gasturbine in 3D-Drucktechnik entwickelt. Die Turbine zeigt eindrucksvoll, welche Potenziale und Grenzen pulverbettbasierte additive Technologien haben. Der Technologiedemonstrator „Siemens SGT6-8000 H“, ein skaliertes Modell einer Gasturbine zur Stromerzeugung im Maßstab 1:25, wurde bis auf die Welle komplett mit additiven Verfahren hergestellt.