Mit Plasma Plus erhalten Substrate aus Metall eine Nanobeschichtung – beim Verfahren Anti-Corr wird eine leistungsfähige Korrosionsbeschichtung aufgebracht.
Foto: Plasmatreat GmbH
Mit Plasma Plus erhalten Substrate aus Metall eine Nanobeschichtung – beim Verfahren Anti-Corr wird eine leistungsfähige Korrosionsbeschichtung aufgebracht.

Beschichten

Zuverlässige und umweltfreundliche Inline-Reinigung

Plasmatreat demonstriert auf der Euroguss 2024, wie unterschiedliche Metalle und Legierungen optimal vorbereitet werden könen. Ein Highlight ist die Anti-Corr-Beschichtung.

Wie können unterschiedliche Metalle und Legierungen optimal auf Folgeprozesse wie Beschichtung, Verklebung oder Lackierung vorbereitet werden? Hierfür hat Plasmatreat auf der Euroguss einige Lösungen im Gepäck: So sorgen die innovativen Atmosphärendruckplasmaverfahren Openair-Plasma und Plasma-Plus von Plasmatreat nicht nur für eine hohe Wirksamkeit, sondern gestalten die Prozesse auch effizienter und umweltfreundlicher. Besucher können sich vom 16. – 18. Januar über die Perspektiven der Plasmabehandlung, sowie das neuste Plasmatreat Testverfahren zum Nachweis von Antikorrosionsbeschichtung informieren.

Highlights am Plasmatreat-Stand

In einer Anlage des Typs PTU 1212 (Plasma Treatment Unit) veranschaulicht das Unternehmen aus Steinhagen, wie die Reinigung mit Openair-Plasma sowie die anschließende Beschichtung mit einer Antikorrosionsschicht funktioniert. Diese Nanoschicht wird durch das Plasma-Plus-Verfahren Anti-Corr aufgebracht. Um die Wirksamkeit der Anti-Corr-Beschichtung zu demonstrieren, zeigt Plasmatreat den Besuchern verschiedene Aluminium-Druckgusskörper (mit und ohne Plasmabehandlung) nach einem 720-stündigen Salzsprühnebeltest. An einem Plasma-Live-Table haben Besucher die Möglichkeit, die Feinstreinigung von Metallbauteilen sowie verschiedene Analysemethoden zum Nachweis der Plasmabehandlung zu sehen. Für den Nachweis der Anti-Corr-Beschichtung hat das Unternehmen ein schnelles Testverfahren – die Anti-Corr-Testfluide – entwickelt. Innerhalb von Sekunden werden so sichtbare und auswertbare Ergebnisse erzielt, die einen zuverlässigen Rückschluss auf den Erfolg der Beschichtung zulassen.

Aluminium-Druckgusskörper (oben mit und unten ohne Plasmabehandlung) nach einem 720-stündigen Salzsprühnebeltest zum Vergleich.
Foto: Plasmatreat GmbH
Aluminium-Druckgusskörper (oben mit und unten ohne Plasmabehandlung) nach einem 720-stündigen Salzsprühnebeltest zum Vergleich.

Feinstreinigung mit Openair-Plasma

Oberflächen von Metallbauteilen sind oft durch die in den Herstellungsprozessen erforderlichen Trenn- und Gleitmittel, Schneidöle oder Ziehfette verunreinigt. Für eine einwandfreie Weiterverarbeitung müssen diese Kontaminationen entfernt werden. Eine gründliche und zugleich umweltschonende Alternative zur Reinigung mit Nasschemie stellt die Openair-Plasma Technologie von Plasmatreat dar. Für die Entfernung von organischen Kontaminationen benötigt diese Technologie ausschließlich Druckluft und Strom.

Unterwanderungskorrosion vermeiden

Mit Plasma-Plus erhalten Substrate aus Metall eine Nanobeschichtung. Dem Plasma wird hierbei zusätzlich ein Präkursor beigemischt, um eine ultradünne, hochwirksame Schicht auf der Metalloberfläche zu erzeugen, die je nach Zusammensetzung eine bestimmte Funktion übernimmt: Das Plasma-Plus-Verfahren Anti-Corr wird für eine leistungsfähige Korrosionsbeschichtung eingesetzt, welche unter anderem als Schutz unter Gehäuse-Dichtungen dient, um diese vor Unterwanderung zu schützen und so z. B. elektronische Komponenten vor Beschädigung zu bewahren. Der entscheidende Vorteil von Anti-Corr ist die Möglichkeit der selektiven inline Behandlung, mit der nur die gewünschten und notwendigen Stellen des Bauteils behandelt werden.

Euroguss 2024, Halle 8, Stand 616

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