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Werkzeugmaschinen

Deutsche Werkzeugmaschinenindustrie steht 2020 vor großen Herausforderungen
Der VDW Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken erwartet für 2020 einen Produktionsrückgang von 18 Prozent. „Das hat die Branche, die in den vergangenen Jahren geboomt hat, lange nicht gesehen“, sagte Heinz-Jürgen Prokop, Vorsitzender des VDW, anlässlich der Jahrespressekonferenz am 13. Februar 2020 in Frankfurt am Main. Der Nachfragerückgang, der bereits im zweiten Halbjahr 2018 einsetzte, habe 2019 richtig Fahrt aufgenommen, erläutert er weiter. Das zweistellige Minus von mehr als einem Fünftel habe den Auftragsbestand abgeschmolzen und bestimme nun die Entwicklung 2020.
Voilàp Gruppe erwirbt Mecal
Die Voilàp Gruppe kündigt den Erwerb von 80 Prozent des Stammkapitals von Mecal an. Mecal ist ein italienisches Unternehmen, das auf die Herstellung von Maschinen und Anlagen zur Verarbeitung von Aluminium und Leichtmetallen spezialisiert ist. Die Übernahme soll noch im ersten Quartal 2020 erfolgen.
Hydrokomp entwickelt das kleinste hydraulische Abstützelement der Welt
Werkstücke aus  Aluminium sind empfindlich gegen Verformung bei der Einleitung von Spann- und Bearbeitungskräften. Dazu fehlt es bei sinnvoller Bestückung der hydraulischen Spannvorrichtungen oft an Platz für die Spannmittel. Hydrokomp, Mücke, hat ein kleines, kompaktes Abstützelement entwickelt, das diesen Anforderungen entspricht. Mit einer Baulänge von nur 41,5 mm und einem Außengewinde von M 20 x 1,5 hat das Mini-Abstützelement einen Hub von 4 mm und eine max. Abstützkraft von 980 N bei 200 bar Betriebsdruck.
Mit Vernetzung und digitalem Know-how zu neuen Geschäftsmodellen
Der VDW Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken, Veranstalter der METAV, lud am 12. und 13. Dezember zum Internationalen Presseforum nach Aachen ein. Die 21. METAV, Fachmesse für Technologien der Metallbearbeitung, findet vom 10. bis 13. März 2020 in Düsseldorf statt. 40 Jahre nach ihrer Premiere steht die Messe nicht nur für neue Produkte, Technologien und Dienstleistungen in der Metallbearbeitung. Sie spiegelt auch die Spannung wider auf der Schwelle zur vierten industriellen Revolution. Immer mehr drängen Themen wie vernetzte Produktion, künstliche Intelligenz und Industrie 4.0 in den Fokus mitsamt den Herausforderungen gerade für mittelständische Unternehmen. Auf dem Forum im Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen University, einem der renommiertesten produktionstechnischen Forschungsinstitute weltweit, wurde deutlich, dass neben interdisziplinärer Forschung auch eine breit angelegte Offensive zum Wissens- und Informationstransfer gefordert ist, damit es der Industrie gelingen kann, aus gigantischen Datenmengen Unternehmens-Mehrwert und neue Geschäftsmodelle zu entwickeln.
Auftragseingang in der deutschen Werkzeugmaschinenindustrie hat sich aktuell etwas gefangen
Im dritten Quartal 2019 sank der Auftragseingang der deutschen Werkzeugmaschinenindustrie im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 25 Prozent. Dabei gingen die Bestellungen aus dem Inland um 29 Prozent zurück. Die Auslandsorders verloren 23 Prozent. In den ersten neun Monaten 2019 sank der Auftragseingang um 23 Prozent. Das Inland notierte 22 Prozent im Minus, das Ausland 23 Prozent.
Auftragseingang in der Werkzeugmaschinenindustrie stark abgekühlt
Im zweiten Quartal 2019 sank der Auftragseingang der deutschen Werkzeugmaschinenindustrie im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 22 Prozent. Dabei gingen die Bestellungen aus dem Inland um 28 Prozent zurück. Die Auslandsorders verloren 18 Prozent. Im ersten Halbjahr 2019 sank der Auftragseingang um 21 Prozent. Das Inland notierte 19 Prozent im Minus, das Ausland 23 Prozent.
Deutsche Werkzeugmaschinenproduktion bleibt 2019 auf Rekordniveau
– Für 2019 erwartet die deutsche Werkzeugmaschinenindustrie ausgehend von Rekordniveau einen weiteren Produktionszuwachs von 2 Prozent auf 17,4 Mrd. Euro. So die Einschätzung von Dr. Heinz-Jürgen Prokop, Vorsitzender des VDW Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken in Frankfurt, anlässlich der Jahrespressekonferenz des Verbands. Die Produktion könne 2019 noch vom guten Vorjahresverlauf profitieren. Das bestehende Auftragsvolumen werde erst phasenversetzt im laufenden Jahr realisiert, so Prokop weiter.
Deutsche Werkzeugmaschinenindustrie steuert auf Rekordkurs
Im dritten Quartal 2018 sank der Auftragseingang der deutschen Werkzeugmaschinenindustrie im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2 Prozent. Dabei gingen die Bestellungen aus dem Inland um 1 Prozent zurück. Die Auslandsorders sanken um 2 Prozent. In den ersten neun Monaten des laufenden Jahres stiegen die Bestellungen um 7 Prozent. Das Inland zog um 20 Prozent an, das Ausland legte 1 Prozent zu.
SHW Werkzeugmaschinen GmbH stellt Insolvenzantrag
Die SHW Werkzeugmaschinen GmbH hat am 15. Mai 2018 beim Amtsgericht Aalen einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt. Dieser Schritt war unausweichlich geworden, nachdem der Versuch, das Unternehmen aus Aalen-Wasseralfingen vorinsolvenzlich zu restrukturieren, trotz voller Auftragsbücher gescheitert war. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Martin Mucha von der Stuttgarter Kanzlei Grub Brugger und Partner bestellt. Als sanierungserfahrener Geschäftsführer begleitet Bernd Grupp von der Wintergerst Societät für Unternehmer-Beratung das Insolvenzverfahren. Nicht von der Insolvenz betroffen ist die SHW Bearbeitungstechnik GmbH.