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IMA Schelling Group strukturiert sich neu

Die Ima Schelling Group hat eine strategische Nachfolgeregelung getroffen, um die langfristige Ausrichtung des Unternehmens zu festigen.

Stefan Gritsch, Wolfgang Rohner und Maximilian Lehner (v.l.n.r.) blicken positiv in die Zukunft

Ima Schelling ist ein global führendes Unternehmen in der holz-, kunststoff- und metallbearbeitenden Industrie. Die Legro Group GmbH, die bisherige Hauptgesellschafterin der Ima Schelling Group, hat die Anteile an IMA Schelling, Mawera (Holzfeuerungsanlagen) und AAT (Biogasanlagen) aus der Gruppe abgespalten und in drei eigenständige Unternehmen aufgeteilt. Wolfgang Rohner, Stefan Gritsch und Günther Lehner sind – neben anderen Anteilseignern – weiterhin wesentliche Gesellschafter bei den drei Unternehmen.

Familie Lehner übernimmt Mehrheit der Anteile

Maximilian und Günther Lehner erhöhen schrittweise ihre Beteiligung an der Ima Schelling Group auf 56,6 % und übernehmen somit die Mehrheit des international tätigen Anlagenbauunternehmens. Bei Mawera und AAT werden zukünftig Wolfgang Rohner bzw. Stefan Gritsch als Mehrheitsgesellschafter agieren, womit nun eine zukunftsfähige Nachfolgelösung für alle drei Unternehmensgruppen gefunden wurde. Die Legro Group wird weiterentwickelt und sucht zusätzliche Engagements im Bereich der Holz- und Werkstoffindustrie sowie nachhaltigen Energielösungen.

Bekenntnis zur langfristigen Erfolgsgeschichte

„Die ImaSchelling Group setzt mit dieser Neustrukturierung ein klares Zeichen für Kontinuität und Stabilität“, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Zugleich profitiere sie weiterhin von der Branchenkenntnis und Fachkompetenz von Wolfgang Rohner, der zum Jahresende aus dem operativen Geschäft in den Aufsichtsrat wechseln wird, wie schon zuvor Stefan Gritsch. Die Umstrukturierung eröffne neue Möglichkeiten für Wachstum und Innovation, die von der IMA Schelling Group mit Enthusiasmus und Entschlossenheit verfolgt werden.

Ima Schelling mit vier Business Units

Die Ima Schelling Group entwickelt, konzipiert und produziert Maschinen und Anlagen für holz-, kunststoff- und metallverarbeitende Betriebe. Internationale Möbelhersteller zählen ebenso zu den Kunden wie Flugzeughersteller oder anspruchsvolle Tischlerei-Familienbetriebe. Auf Basis seiner über 100-jährigen Erfahrung entwickelt das Unternehmen innovative Bearbeitungslösungen für modernste vernetzte Produktionen, zugeschnitten auf individuelle Kundenansprüche – bis hin zu vollautomatisierten Losgröße-1-Anlagen.

In vier Business Units entwickelt der Anlagenbauer intelligente High-End-Lösungen: Board, Woodworking, Precision und Consulting. Kunden können auf eine umfassende Expertise zählen – bei Zuschnitt-, Bohr-, Kantenbearbeitungs- oder Materiallogistiklösungen im Holzsektor oder bei Aufteil- und Handling-Lösungen im Bereich Metalle, Kunst- und Baustoffe. Individuelle Strategien für eine wertschöpfungsorientierte Unternehmensentwicklung sowie Consulting, Software- und Digitalisierungsprodukte runden das Portfolio ab.

Ima Schelling verfügt über ein globales Netzwerk von 17 Niederlassungen und 70 Vertriebspartnern und betreibt vier Produktionsstandorte in Deutschland, Österreich, Polen und der Slowakei. 2022 erwirtschaftete der Anlagenbauer mit weltweit 1.850 Mitarbeitern einen Gesamtumsatz von mehr als 309 Mio. EUR.

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