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Foto: Frech ZPF
Prototyp eines neuartigen Späne-Räder-Massel-Schmelzaggregats für das Prozessrecycling mit integrierter Brennerluft-Vorwärmung.

Schmelzen

Energieeffizienz und Prozess-Recycling bei der Aluminiumverarbeitung

Auf der GIFA 2023 stellte Frech ZPF den Prototypen eines neuartigen Schmelzaggregats für das Prozessrecycling mit integrierter Brennerluft-Vorwärmung vor.

Im Januar 2022 übernahm das Druckgießunternehmen Frech die Aktivitäten der ZPF GmbH aus Siegelsbach. Durch die Gründung der neuen Frech ZPF GmbH mit Sitz in Schorndorf erweiterte die Unternehmensgruppe ihr Geschäftsfeld in der Thermoprozesstechnik und erschloss damit neue Märkte für die Gießereibranche. Spezialisiert auf Warmhalte- und Schmelzaggregate im Großofensegment bis zu 20 t Schmelzgewicht, positioniert sich die neue 100-prozentige Tochter als erfahrene Partnerin der Aluminium-Gießereiindustrie. Mit über 800 weltweit ausgelieferten und installierten Systemen aus dem vielfältigen Produktportfolio des Unternehmens nimmt sie einen festen Platz in der Branche ein. Hierzu zählen unter anderem Recyclingsysteme, Schmelz-, Warmhalte- und Legierungsöfen sowie maßgeschneiderte Sonderanlagen. Das Unternehmen verfolgt im Innovationsbereich eine klare Stoßrichtung bei der Neuausrichtung seines Portfolios und konzentriert sich auf Energieeffizienz, CO2-Neutralität und Prozess-Recycling.

Energieeffizientes Schmelzaggregat

In diesem Kontext hat das Unternehmen einen neuen Prototypen entwickelt und stellte ihn bereits auf der diesjährigen Leitmesse der Gießereiindustrie, der 15. Gifa in Düsseldorf, vor. Mit einer Kapazität von bis zu 12 t Flüssigaluminium setzt das Aggregat neue Maßstäbe in der Aluminiumproduktion. Das Herzstück dieses neuen Schmelzaggregats bilden seine Brenner-Regel-Technologie und die konstruktiv bedingte Temperaturführung, die eine Schmelzleistung von 0,7–1,2 t/h erzeugen. Dies ermöglicht sowohl eine energieeffiziente Verarbeitung von Aluminiumspänen, beispielsweise aus Prozess-Rezyklat, als auch die Mischung unterschiedlicher Sekundärmaterialien, wie zum Beispiel Räder, Schrott oder geschreddertes Material.

Ein optimierter Energieverbrauch soll durch eine neue Brennerluft-Vorwärmung und einen speziellen Isolationsaufbau erreicht werden. Im Vergleich zum bisherigen Verbrauch von circa 800 kWh/t Aluminium konnte der Energieverbrauch um 20–25 % auf unter 600 kWh/t Aluminium gesenkt werden. Die passive Abgasreinigung gewährleistet zudem die Einhaltung der TA-Luft ohne den Einsatz zusätzlicher Filtersysteme. Frech ZPF betont, dass das neue System damit nicht nur einen wesentlichen ökologischen Beitrag auf dem Weg zur „Grünen Gießerei“ leistet, sondern zudem neue Maßstäbe für das Prozess-Recycling in der Aluminium-Industrie setzt.

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Foto: Otto Junker

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Foto: Otto Junker

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